Das Straßendorf Świerczów liegt 14 Kilometer südlich der Kreisstadt Namysłów (Namslau) sowie 40 Kilometer nordwestlich der Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln). Świerczów liegt an der Grenze zur historischen Region Oberschlesien. Der Ort liegt in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) innerhalb der Równina Oleśnicka (Oelser Ebene). Durch den Ort verläuft die Woiwodschaftsstraße Droga wojewódzka 454.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Schwirz ab 1816 zum Landkreis Namslau im Regierungsbezirk Breslau. 1845 bestanden im Dorf ein Vorwerk, eine katholische Schule und 91 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Schwirz 684 Menschen, davon 240 evangelisch, 2 griechisch und einer jüdisch. 1874 wurde der Amtsbezirk Schwirz gegründet, welcher die Schwirtz und Städtel und die Gutsbezirke Schwirtz und Städtel umfasste. Erster Amtsvorsteher war der Wirtschaftsinspektor Tiedemann in Schwirtz. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ortsname in Schwirz geändert. Im gleichen Jahr wurde in Schwirz eine evangelische Kirche errichtet.
