Das Straßendorf Ziemiełowice liegt sechs Kilometer südöstlich von Namysłów (Namslau) und 50 Kilometer nordwestlich von Opole (Oppeln) in der Schlesischen Tiefebene an der stillgelegten Bahnstrecke Opole–Namysłów.
Nachbarorte von Ziemiełowice sind im Norden Łączany (Lankau), im Süden Jastrzębie (Nassadel) und im Westen Smarchowice Wielkie (Groß Marchwitz).
Zemilwic“ wurde 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Für das Jahr 1353 ist es in der Schreibweise Symmelwitz belegt.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Simmelwitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Simmelwitz ab 1816 zum Landkreis Namslau, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf ein Schloss, zwei Vorwerke, eine katholische Kirche, eine evangelische Schule, eine Ziegelei, eine Windmühle und 48 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 473, davon 123 katholisch. 1874 wurde der Amtsbezirk Nassadel gebildet, dem die Landgemeinden Nassadel und Simmelwitz sowie die Gutsbezirke Nassadel und Simmelwitz eingegliedert wurden.

